ES SIND KEINE CORONAFERIEN

 

Juhu Coro­na­fe­ri­en!“, Mama das haben Schü­le­rIn­nen gesagt.
Nein mein Kind, so ist es nicht.

Schon jetzt in der ers­ten Woche ohne Schu­le rufen mich Eltern
an und fra­gen wie sie die­se Zeit über­ste­hen sol­len.

Wir haben kei­ne Feri­en und es gibt ein Leben nach der Kri­se.
Gera­de jetzt, wäh­rend der häus­li­chen Iso­la­ti­on, ist es
wich­tig, gut auf uns zu schau­en. Nicht nur auf unse­re kör­per­li­che
Gesund­heit, son­dern auch auf unse­re Psy­cho­hy­gie­ne.

Wer kennt ihn nicht, den Lager­kol­ler? Den gilt es jetzt auf jeden Fall
zu ver­mei­den.
Auch ist es wich­tig den Fokus auf die Zukunft zu rich­ten
und die­sen Aus­nah­me­zu­stand so zu ver­brin­gen, dass wir nach
die­ser Kri­se wie­der gut und leicht dort anschlie­ßen kön­nen,
wo wir auf­ge­hört haben oder ganz neu und bes­ser begin­nen…

Vie­le Eltern haben mich gefragt, was sie in die­ser Zeit tun kön­nen.

Anbei eini­ge Vor­schlä­ge, die mir wich­tig erschei­nen:

 

  1. Regel­mä­ßig­keit und Ritua­le
    Wir Men­schen brau­chen Regel­mä­ßig­keit um uns wohl zu füh­len.
    Steht zu einer bestimm­ten Zeit auf – muss ja nicht um 6.00 sein -
    und struk­tu­riert euren Tages­ab­lauf.
    Essens­zei­ten, Lern­zei­ten, Frei­zei­ten – macht euch eine unge­fäh­re
    Ein­tei­lung und hal­tet sie auch ein.

 

  1. Bewe­gung und fri­sche Luft
    Über die Wich­tig­keit brau­che ich wohl nicht viel zu sagen.
    Aber ver­gesst nicht dar­auf und bewegt euch täg­lich.
    Die Bewe­gungs­übun­gen müs­sen nicht auf­wen­dig sein, es
    rei­chen ein­fa­che Bewe­gun­gen, an die wir uns noch aus
    unse­rem Turn­un­ter­richt und der Schi­gym­nas­tik erin­nern kön­nen.
    Auch kurz auf den Bal­kon zu gehen oder gut zu lüf­ten erhöht
    das Wohl­be­fin­den.

 

 

  1. Ernäh­rung
    Auch hier brau­che und möch­te ich gesun­de Ernäh­rung nicht
    erwäh­nen, das ver­steht sich von selbst.
    Aber bit­te ver­gesst nicht, dass wir uns viel weni­ger bewe­gen und
    aktiv sind. Wir soll­ten daher auch die Essens­men­gen etwas
    ver­rin­gern und vor allem auf­pas­sen, dass wir uns nicht zu vie­len
    „klei­nen Snacks“ hin­rei­ßen las­sen.

 

  1. Spiel
    Spielt mit­ein­an­der, nehmt euch Zeit – jetzt haben wir sie…
    Gesell­schafts­spiel, Gemein­schafts­spie­le, Fan­ta­sie­spie­le, erzählt
    euch Geschich­ten, hört Musik, lacht mit­ein­an­der…
    Eines ist mir ganz wich­tig: Com­pu­ter, Han­dy und Co. sind kein
    guter Ersatz für das rea­le Leben.
    Das ist mei­ne größ­te Befürch­tung! Unse­re Kin­der ver­brin­gen ohne­hin
    schon viel zu viel Zeit in den sozia­len Medi­en und das tut weder der phy­si­schen,
    noch der psy­chi­schen Gesund­heit gut.
    Nun sind wir in einer Situa­ti­on, in der vie­le unse­rer Kin­der mit­tels Com­pu­ter
    und sozia­ler Medi­en ler­nen müs­sen. Daher ist es umso wich­ti­ger in
    der lern­frei­en Zeit auf ande­re Beschäf­ti­gungs­mög­lich­kei­ten zurück zu grei­fen.

 

  1. Medi­ta­ti­on und posi­ti­ve Gedan­ken
    In mei­ner jah­re­lan­gen Arbeit mit Kin­dern habe ich immer wie­der bemerkt, wie
    offen Kin­der dafür sind. Jetzt ist ein guter Zeit­punkt sich die­ser
    Metho­den zu bedie­nen.

 

Ich wün­sche euch SINN-VOLLE Zeit für und mit euren Kin­dern,
viel Mut und Gesund­heit,

Rose­ma­rie Peer
www.rosemariepeer.at

 

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